Pressestimmen vom 8. November
In der Handball-Landesliga Mitte der Männer schlug die TSG Oberursel den TV Petterweil mit 26:24, musste aber dennoch dem TV Idstein (27:19-Sieg gegen HSG Dilltal) die Tabellenführung überlassen. Die TSG Ober-Eschbach unterlag TSG Eddersheim mit 22:27, HSG Anspach/Usingen bei HSG Hochheim/Wicker mit 33:35. Den ersten Heimsieg sicherte sich die HSG Wettenberg, während Hüttenberg erneut eine knappe Heimniederlage einstecken musste. Am Tabellenende sieht es aus heimischer Sicht weiter mau aus: Der Zweitletzte aus Södel wird dabei eingerahmt von Dilltal und Hüttenberg, die am kommenden Wochenende aufeinander treffen. Södel hat dagegen frei.
Wettenberg feiert ersten Heimsieg
In einer lange umkämpften Partie hat die HSG Wettenberg erstmals in dieser Saison vor eigenem Publikum in der Handball-Landesliga gewonnen und die TSG Münster mit 28:23 (13:15) besiegt. Laut Giessener Anzeiger war es eine hart umkämpfte Partie mit 3 roten Karten. Wettenberg lag in der 1. Hälfte ständig zurück, führte nach 40. Minuten dann 18:16. Eine Viertelstunde vor Schluss stand es dann allerdings wieder 19:19. In der Endphase waren dann Leib und Risse maßgeblich am Wettenberger Erfolg beteiligt.
Hüttenberg II hat derzeit die Seuche
Bereits zum dritten Mal hat Hüttenberg mit einem Tor verloren. Im Derby gegen Mainzlar gab es eine 32:33-Niederlage. „Unter dem Strich kann man nicht von einem unverdienten Mainzlar Sieg sprechen“, erklärte Hüttenbergs Trainer Axel Spandau, der aber seiner Mannschaft „eine intakte Moral“ bescheinigte. „Wir haben eine klasse erste Halbzeit gespielt, haben es aber verpasst, bei einer Fünf-Tore-Führung den Sack zuzumachen“, erläuterte Mainzlars Coach Thomas Volkert im Giessener Anzeiger. Dabei ging es im Derby ordentlich zur Sache. Hüttenberg kassierte insgesamt 3 rote Karten, holte zweimal 5-Tore-Rückstände auf um am Ende doch noch knapp zu unterliegen. Dabei kann sich Mainzlar auf Oliver Kern verlassen, der 13mal traf.
Nach dem 31:24 kommt das große Zittern
Die HSG Hochheim/Wicker schaffte mit dem hart umkämpften 35:33 gegen die HSG Anspach/Usingen den Sprung ins Mittelfeld. Dabei kam laut FNP nach dem 31:24 nach 47 Minuten noch einmal das große Zittern. Angetrieben von Rückraumspieler Andreas Sturm, der in der Schlussphase nach Belieben und insgesamt acht Mal traf, erkämpften sich die Gäste den 32:32-Ausgleich (56.). Erst danach besann sich Hochheim/Wicker wieder und erzielte doch noch die letzten Treffer zum 35:33-Erfolg. «Die Mannschaft hat nicht die taktische Vorgabe in der Abwehr umgesetzt. 35 Gegentore sind einfach zu viel», wetterte Thomas Heller, Trainer der HSG Anspach/Usingen danach.
Eddersheim bleibt in der Spitzengruppe
Der Eddersheimer Trainer Thorsten Schmitt sah in den FNP ein starkes Spiel seiner Mannschaft während Ober-Eschbachs Trainer Gabriel Marian nach dem 22:27 entsprechend sauer war: «Mit nur 22 Toren und so viel technischen Fehlern kann man kein Spiel gewinnen. Dabei waren wir in der ersten Halbzeit gut drauf, haben gut angefangen und die Abwehr hat gut gestanden.»
Beim 13:9 war noch alles im grünen Bereich für die Ober-Eschbacher, die es dann allerdings versäumten, die Führung weiter auszubauen. Stattdessen schmolz der Vorsprung bis zur Halbzeitpause auf 13:11.
Nach dem Wechsel schlich sich dann eine Flut von technischen Fehlern ins Gastgeber-Spiel ein, wobei vor allem der Angriff schwächelte. In 20 Minuten gelangen nur noch sechs Treffer – und schon lag Eddersheim mit vier Toren vorne und konnte diese komfortable Führung auch bis zum Schluss behaupten.
Petterweil unterliegt in Oberursel
Wie erwartet war das Derby zwischen TSG Oberursel und TV Petterweil hart umkämpft. Dabei war man in Oberursel zumindest mit der Abwehrleistung in der 1. Hälfte, die 15:14 ausging, nicht zufrieden,
Vom 21:19 weg konnten sie Oberusel dann innerhalb von vier Minuten auf 24:19 lösen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die inzwischen umgestellte Abwehr wieder stabilisiert und somit mitentscheidend zur sicheren Führung beigetragen.
Bollwerk sichert Idsteiner Sieg
Laut Wiesbadener Kurier blieb der TV Idstein dank grandioser Defensiv-Leistung in der zweiten Halbzeit auch im siebten Saisonspiel ungeschlagen und besiegte die chancenlose HSG Dilltal in eigener Halle mit 27:19 (15:11). „Was wir nach der Pause in der Abwehr gespielt haben, war wirklich schon allererste Sahne“, lobte TVI-Trainer Martin Cremers. Sein Bollwerk vor dem einmal mehr gut aufgelegten Schlussmann Tobias Klinsmann ließ in den zehn Minuten nach dem Wechsel keinen Gegentreffer zu, bügelte so die Konzentrationsmängel aus der ersten Halbzeit aus, „als wir mit konsequenterer Gegenstoß-Verwertung schon deutlicher hätten führen müssen“, so Cremers, und entschied die Partie frühzeitig. „Wenn wir gegen alle Teams aus dem unteren Tabellendrittel so auftreten und die Partien so im Griff haben“, sagte Cremers, „dann sind wir absolut auf Kurs in Richtung einer Platzierung unter den ersten Fünf.“
