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7. Spieltag: TSV Södel - HSG Pohlheim II 26:21

2004-11-14 10:10:29

Starke Viertelstunde reicht zum 26:21 Sieg gegen Pohlheim

 Eine starke Viertelstunde Anfangs der zweite Halbzeit reichte dem TSV Södel am Samstag Abend zum 26:21-Sieg gegen den Aufsteiger HSG Pohlheim II. Stark bei Södel: Bastian Lind, dem an diesem Abend 10 Tore gelangen. Mit diesem Sieg haben die Södeler Anschluss an die Spitze gehalten. Um nächste Woche aber auch in Rechtenbach zu punkten, wird sich die Mannschaft deutlich steigern müssen.

 Denn die Begegnung am Samstag hatte über weite Strecken eher Freundschaftsspielcharakter. Dies sah auch Södels Trainer Detlef Ernst so:,Die 1. Hälfte haben wir viel zu behäbig gespielt, darüber haben wir in der Pause gesprochen,. Die Ansprache schien gefruchtet zu haben, denn die Södeler kamen wir umgewandelt aus der Halbzeitpause und entschieden binnen 12 Minuten das Spiel.    Anfangs lief es eigentlich noch ganz gut. Nach 10 Minuten traf Andreas Hofmann zur Södeler 4:1-Führung. Dann aber verflachte das Spiel zusehends. Im Södeler Spiel fehlte Tempo und Spielwitz, während die Pohlheimer mit einfachen Mittel zu Torerfolgen kamen. Nach knapp 20 Minuten brachte Lutz Müller die Gäste auf 7:8 heran. Södel durfte sich in der ersten Hälfte bei Bastian Lind bedanken, der in dieser Phase 6 Treffer beisteuerte und dafür sorgte, dass nichts Schlimmeres passierte. Denn Pohlheim schaffte nach 25 Minuten gar den 10:10-Ausgleich. Lind brachte mit zwei Toren seine Farben aber wieder 12:10 in Führung. Es blieb aber knapp in der ersten Hälfte: Pohlheims Bruchmüller gelang der 12:13-Anschlusstreffer (29.) bevor Sascha Thönges in der Schlussminute zum 14:12 Halbzeitstand traf.    Mit dem Anpfiff zur 2. Hälfte trat die Södeler Mannschaft dann so auf, wie es sich das heimische Publikum wünscht: Agressiv in Abwehr und Angriff spielte man die Gäste 10 Minuten lang an die Wand. 6 Tore in Folge waren die Ausbeute und erst als Carsten Schäfer mit zwei Treffern Södel 20:12 in Führung brachte, gelang den Gästen in der 42. Minute durch Bruchmüller das erste Tor in der zweiten Hälfte. Die Partie war praktisch gelaufen. Die Södeler setzten aber nicht konsequent nach und versäumten es trotzt hochkarätiger Chancen den Vorsprung weiter auszubauen. Den Gästen dagegen fehlten die Mittel, die Hausherren noch einmal in Bedrängnis zu bringen. So verlief die Restspielzeit wieder recht ausgeglichen. Dusan Petek traf in der 52.Minute zum 24:17. Bastian Lind lies 3 Minuten später per Siebenmeter den 25. Södeler Treffer folgen. Pohlheim verkürzte dann in der Schlussphase mit 3 Treffern in Folge auf 20:25 bevor Andreas Hofmann der letzte Södeler Treffer gelang. Das letzte Tor im Spiel erzielte allerdings Pohlheims Nils Burkhardt zum 26:21-Endstand.    Alles in allem ein Södeler Pflichtsieg mit Licht und Schatten. Das Södeler Spiel hat derzeit zu viele Leerlaufphasen. Darüber hinaus habert es mit der Wurfausbeute. Das Gute: Man hat noch viel Steigerungspotential.    TSV Södel: Eckhard Kammer und Chris Steube im Tor, Karsten Krahn (1), Bastian Lind (10/2), Andreas Hofmann (2), Thomas Roth (5/1), Carsten Schäfer (2), Dusan Petek (4/1), Jörn Mager, Sascha Thönges (1), Dominik Hitzel (1), Carsten Lind 

HSG Pohlheim: Neumann und Wüst im Tor, Burkhardt (1), Berger (1), Bruchmüller (6), Keil (8/2), Müller (2), Hirz (2), Franke, Ruhs, Haas, Müll (1)