12. Spieltag: TSV Södel - TV Hüttenberg 28:28
2006-12-17 10:26:15
Punktverlust im letzten Heimspiel
Im Verfolgerduelle gegen den Landesligaabsteiger TV Hüttenberg musste sich der TSV Södel am Ende mit einem 28:28-Unentschieden zufrieden geben. Glück und Pech lagen allerdings am Samstag nahe zusammen. Denn knapp 45 Minuten beherrschten die Gäste das Geschehen, führten 23:20 (45.), dann drehten die Gastgeber den Spies noch um und lagen 27:24 (55.) in Front.
Södel komplett, bei Hüttenberg fehlte Tobias Hundt, der, wie man aus Hüttenberger Kreisen hörte, eine schöpferische Pause nimmt. Auf der Hüttenberger Bank durften die Södeler einen alten Bekannten begrüßen: Stefan Mappes war auch schon in der Wetterau tätig.
Es begann wie sich Södel die Sache vorstellte: Hitzel und Lind markierten schnell die 2:0-Führung (2.). Die nachfolgenden Chancen wurden aber leichtfertig vergeben. Hüttenberg glich aus und die Partie verlief dann auch ausgeglichen. Dann brachten Keil und Billek ihre Farben aber 6:8 in Front (15.) und Södel lief fortan dem Rückstand hinterher. Zu allem Übel musste Bastian Lind auch noch verletzungsbedingt raus (15.) und kam erst zur zweiten Hälfte wieder. Seine Mitspieler agierten in der Folge in Abwehr und Angriff konzeptlos und hatten Probleme mit den wuseligen Gästen. Diese konnten sich trotzdem nicht so richtig absetzen. Dusan Peteks 12:12 (24.) ließ Daniel Textor zwei Tore zum 14:12 folgen; Jörn Mager schaffte aber wieder den Anschluss (28.) bevor Florian Billek mit den 13:15-Halbzeitstand herstellte.
Den Anfang der zweiten Hälfte prägte Christian Keil. Der Hüttenberger Halblinke traf gleich zweimal und markierte das 17:13 (32.). Die Gastgeber fanden noch immer nicht ins Spiel, Hüttenberg konnte seinen Vorsprung halten. Billek erhöhte auf 17:20, Kestawitz und Krahn verkürzten auf 19:20. Es wurde allerdings hektischer und auch härter. Zu hart war allerdings die rote Karte gegen Dusan Petek (41.). Gut, dass Eckhard Kammer beim Strafwurf von Keil auf dem Posten war und parierte. Im Gegenzug faulte dann auch Christian Keil seinen Gegner und durfte auf die Strafbank. Den fälligen Siebenmeter setzte Arvydas Kesatwitz allerdings gegen den Pfosten und verpasste somit den Ausgleich. Die Strafe folgte auf dem Fuß: Keil und Wagner trafen zum 19:22 (44.). Södel jetzt aber deutlich aggressiver. Ab der 49. Minute schien sich das Blatt dann zu wenden: Bastian Lind erzielte das 23:24, Marc Schleich glich aus und Jörn Mager markierte die Södeler 25:24-Führung. Obwohl Hüttenbergs starke Keeper Sven Müller einen Strafwurf meisterte gelang es den Gastgebern die Führung auszubauen. Schleich (53.) und Kestawitz (55.) erhöhten auf 27:24. Auf der Gegenseite schlug dann aber Christian Keil zweimal zu. Weil auch Ben Mitteis traf war der Vorsprung der Gastgeber wieder egalisiert: 27:27 (57.) Die Schlussminuten waren dann erwartungsgemäß heiß umkämpft. Nach dem 28:27 durch Andreas Hofmann handelte sich Arvydas Kestawitz eine Strafe ein (57.). Dann zeichnete sich aber Eckhard Kammer noch einmal aus. Erst pariererte er einen Siebenmeter und Christian Keil fand auch im Nachwurf in Kammer seinen Meister. Das Christian Keil seine starke Leistung dann aber noch im dem Ausgleich krönte, konnte auch der Södeler Keeper nicht verhindern.
Am Ende ein glückliches Remis für beide Mannschaften. Den sowohl Södels als auch Hüttenberg hatten den Sieg eigentlich schon in Händen. Die Mannschaft der Gastgeber steigerte sich erst in der Schlussphase wobei Arvydas Kestawitz hier das Heft in die Hand nahm. Auf Seiten der Gäste überragten Christian Keil und Florian Billek, die insgesamt 18 der 28 Gästetore markierten. Auch Sven Müller im Tor hatte starke Szenen.
TSV Södel: Christian Steube und Eckhard Kammer im Tor, Marc Schleich (6), Karsten Krahn (2), Bastian Lind (3), Andreas Hofmann (3), Arvydas Kestawitz (7/5), Jörn Mager (3), Markus Block, Dominik Hitzel (3), Dusan Petek (1), Markus Ohly
Siebenmeter: 7/5 Zeitstrafen: 6 Rote Karten: 1
TV Hüttenberg : Sven Müller, Thorsten Schmidt, Florian Billek (8/1), Jörg Meilinger (1), Daniel Textor (2), Ben Mitteis (3), Christian Keil (10/1), Sebastian Fischer (1), Florian Beppler, Micha Weiner, Michael Kümpel (2/1), Torben Wagner (1)
Siebenmeter: 6/3 Zeitstrafen: 4
