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17. Spieltag TSV Griedel - TSVSödel 35:35

2007-02-03 22:34:50

Griedel und Södel trennen sich untentschieden

 Die Södeler hatten den Sieg vor Augen  - aber fast mit dem Schlusspfiff ließen sie sich von Artis Jansons düpieren, der fast von der Außenlinie den 35:35-Ausgleich markierte. Alles in allem vielleicht verdient, denn die Gastgeber hatten 10 Minuten vor Schluss die Chance den Sack zu zumachen. Der TSV Södel kam aber trotz eines 32:29 Rückstandes noch einmal zurück.

 Södel musste neben dem verletzten Eckhard Kammer auch noch auf den Grippekranken Dominik Hitzel verzichten. Außerdem stand Markus Ohly wegen privater Verpflichtungen nicht zur Verfügung. Dafür half Oliver Billeb und auch Carsten Schäfer stand wieder auf dem Spielberichtsbogen. Beide kamen aber nicht zum Einsatz.    

Von Beginn an entwickelte sich in der Butzbacher Halle ein flottes Handballspiel in dem die Offensivkräfte dominierten und wo reichlich Tore fielen. Södel führte schnell 2:0, Griedel glich aber ebenso schnell aus. Auf Griedel Seite setzten Schneider und Ungewetter die Akzente, bei Södel waren es anfänglich Marc Schleich und Bastian Lind. Die beiden Abwehrreihen inklusive der Torhüter erwischten aber hüben wie drüben nicht den besten Tag. Kein Wunder also, dass es in der ausgeglichenen Partie nach einer Viertelstunde 10:10 stand. Zehner und Dirk Boller brachten Griedel dann zwar 12:10 in Führung, Bastian Lind und Markus Block (2) drehten aber den Spies um und sorgten für die 13:12 Gästeführung (20.) Es blieb ausgeglichen und als Schneider und Jansons Griedel 19:18 in Führung brachten glich Marc Schleich zu einem 19:19-Halbzeit stand, der in manchen Spielen schon eines Endstandes würdig ist. Aber auch in der zweiten Hälfte ging das muntere Torewerfen weiter ohne dass sich eine Mannschaft nennenswerte Vorteile erspielen konnte. Nach Jansons 23:22 (38.) kassierte Markus Block auf Södeler Seite eine Zeitstrafe und Ungewetter nutzte das Überzahlspiel zum 24:22 (39.). Postwendend aber traf Bastian Lind zum 24:23. Es blieb also spannend und ausgeglichen. Allerdings erarbeitete sich Griedel dann leichte Vorteile: Müller und Dirk Boller sorgten für eine 29:26 Führung (45.). Das Spiel kippte aber nicht. Denn Lind und Block schlugen zurück und brachten die Gäste wieder auf 29:28 heran (48.). Jansons traf nach 50 Minuten zum 31:29. Und als Arvydas Kestawitz beim Strafwurf an Reimann scheiterte war wieder Jansons zu Stelle und erhöhte auf 32:29. Drei Tore vor, es bahnte sich die Vorentscheidung an. Nachdem aber Markus Block zum 32:30 traf wird es turbulent. Denn Block scheiterte kurz danach an Reiman, im Gegenzug pariert Chrissie Steube und dann nutzt Kestawitz die Strafwurfchance zum  32:31 Anschlusstreffer. Alles wieder offen und fast der Ausgleich. Die schwachen Schiedsrichter entschieden aber nach dem Torwurf von Markus Block auf Abwurf. Als Marc Schleich in der 56. Minute 33:32 verkürzte pariert Steube Jansons Konter. Im Gegenzug dann wieder Strafwurf: Arvydas Kestawitz trifft zum 33:33 (56.). Die letzten Spielminuten im torreichen Handballkrimi: Marc Schleich bringt Södel 34:33 in Führung (58.), Ungewetter gleicht aus (60.). Dann Strafwurf für die Gäste: Arvydas Kestawitz behält die Nerven: 10 Sekunden vor Schluss bringt er seine Mannschaft 35:34 in Führung. Aber dann sind die Södeler nicht clever genug. Griedel kommt noch einmal über die starke rechte Seite, Jansons bricht bis zur Aussenlinie durch und wuchtet den Ball zum Ausgleich ins lange Eck. Die letzte Aktion in einem Spiel, in dem beide Mannschaften hätten siegen können, das aber am Ende keinen Sieger verdient hatte.        

TSV Griedel: Reimann und Stüdemann im Tor, Ungewetter (7), Zehner (4), Jansons (6), D. Boller (4), Schneider (10/4),  Müller (1), M. Boller (3), Weiß, Casties        

TSV Södel: Steube und Hensel im Tor, Schleich (8), Krahn, Lind (7), Hofmann (4), Kestawitz (8/6), Mager (3), Block (5), Petek,  Billeb (n.e.) Schäfer (n.e.)