5. Spieltag: TSV Södel - WSV Oppershofen 32:35
2007-10-13 09:30:19
WSV hat im Wetterau-Derby den längeren Atem
(mam) Im Wetterau-Derby der Handball-Bezirksoberliga Gießen setzte sich der WSV Oppershofen am gestrigen Abend beim TSV Södel mit 35:32 (16:18) durch.,Das war heute unsere beste Saisonleistung. Mit 35 Treffern hat unser Angriff heute gezeigt, was er wirklich kann. Sehr gut war das schnelle Spiel nach vorne und auch der Kampfgeist hat absolut gestimmt,, freute sich das WSV-Trainergespann Manfred Merz/Thomas Mosch nach der Partie. Bei TSV-Kollege Bernd Walter herrschte dagegen schlechte Stimmung:,Wir haben verdient verloren. Das war schon entäuschend, was wir hier abgeliefert haben, wenn alle Leistungsträger nicht annähernd ihre Leistung abrufen. In der ersten Halbzeit haben wir noch ganz gut mitgehalten, aber in der zweiten Halbzeit total versagt. Eine spielerische Linie ist bei uns zur Zeit überhaupt nicht vorhanden,, ärgerte sich Walter. Während die Södeler auf Markus Block sowie auf Sascha Thönges verzichten mussten, fehlte beim WSV Christian Löwe.
Nach ausgeglichener Anfangsphase ging Södel mit 9:6 (13.) in Führung, ehe Oppershofen mit vier Treffern in Folge das Blatt zum 10:9 (16.) wendete. Der TSV konterte ebenfalls mit vier Toren in Serie zum 13:10 (22.), zur Pause lagen die Gastgeber 18:16 vorn. Nach dem Seitenwechsel glich der WSV umgehend zum 18:18 (32.) aus und hatte nach dem 20:20 (36.) leichte Vorteile, so beim 22:20 (40.), die Södel beim 26:26 (48.) aber wieder wettmachte. Bis zur 58. Minute blieb es spannend, doch nach dem 32:32 lief beim im Unterzahl agierenden TSV nichts mehr zusammen. Der WSV handelte dagegen in der hektischen Schlussphase sehr abgeklärt und sicherte sich durch Grünen, Exner und Siegel den 35:32-Erfolg.
TSV Södel: Ladner, Steube; Preuß (2), Krahn, Bastian Lind (6), Hofmann (5), Fischer (5), Mager (1), Carsten Lind, Hitzel (4), Roth (9/2), Schiller.- WSV Oppershofen: Roth, Harald Mosch; Raab, Wagner (5), Jüngel (2/2), Exner (8), Winkler (2), Siegel (10/1), Bergemann (4), Muth, Grünen (4), Merten Mosch.
Im Stenogramm: Schiedsrichter: Loh/Petry (Wetzlar/Gießen).- Zeitstrafen: 8:10 Minuten.- Siebenmeter: 3/2, 2/2.- Zuschauer: 200
