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13. Spieltag.: TSV Södel - HSG Langgöns/D. 40:27

2008-01-20 10:33:03

Hohes 40:27 gegen Kellerkind Langgöns/Dornholzhausen

  30 Minuten hielt das Kellerkind aus Langgöns/Dornholzhausen gut mit und lag zur Halbzeit nur 17:19 hinten. In der zweiten Hälfte ging die Wallendorf-Truppe aber regelrecht unter und unterlag dem TSV Södel deutlich mit 40:27.      

  Tag der offenen Tür, zumindest in der ersten Hälfte. Denn beide Abwehrreihen inklusive der Torhüter waren anfänglich gar nicht bei der Sache. So entwickelte sich eine ausgeglichene und torreiche Halbzeit, in der Langgöns den Favoriten aus Södel, der verletzungsbedingt auf Jörn Mager und Carsten Lind verzichten musste - ordentlich zu ärgern wusste.Nach  7 Minuten glich zum Beispiel Florian Beppler zum 4:4 aus und traf nach 14 Minuten sogar zur 9:8-Führung. Södel war in dieser Phase insbesondere in der Rückwärtsbewegung einfach zu behäbig. Langgöns nutzte diese Schwächen mit schnellem Spiel über die erste und zweite Welle rigoros aus. Erst nach einer knappen Viertelstunde wirkten die Södeler konzentrierter und konnten sich in der Folge zumindest eine knappe Führung erarbeiten. Fischer traf zum 11:10 (18.) Hitzel zum 15:13 (24.) und Normen Preuß zum 19:17 Halbzeitstand.     In der zweiten Hälfte zeigten dann beiden Mannschaften ein anderes Gesicht. Als Steube in der 33. Minute einen Strafwurf parierte, wurden auch seiner Vorderleute wach. Södel dominierte die Partie jetzt klar, während Langgöns völlig unterging. 22:18 durch Bastian Lind (35.) 27:20 Thomas Roth (40.) und 30:23 durch Andreas Hofmann (45.). Södeler Tore nun im Minutentakt. Langgöns zeigte jetzt keine Gegenwehr mehr und die Gastgeber durften ihr Restprogramm locker herunter spulen. Beim 34:24 durch Hofmann (53.) war Södel dann auch 10 Tore vor. In der Schlussphase besorgte Julius Schiller das 36:25 (54.) und das 39: (57.) bevor Kalli Krahn das 40. Södeler Tor erzielte (60.). Den Schlusspunkt überlies man dann aber den Gästen: Rene Funke durfte den 40:27-Endstand herstellen.      

Fazit: 40 Tore gegen Langgöns zeugen sicher von einer guten Angriffsleistung, 27 Gegentore  - insbesondere 17 in der 1. Halbzeit - gegen die körperlich unterlegenen Gäste sind einfach viel. Nach den guten Abwehrleistungen gegen Petterweil und Kleenheim in der Vorbereitung, tauchten bei Södel wieder alte Schwächen auf, die in den nächsten Wochen unbedingt abgestellt werden müssen.      

TSV Södel: Steube und Ladner im Tor, Preuß (2), Krahn (3/2), B. Lind (6), Hofmann (5), Fischer (8/3), Block (2), Hitzel (5), Thönges (5), Roth (2), Schiller (2)      

HSG Langgöns/Dornholzhausen: Wenzel, Müller im Tor, Rehorn (2), Schmandt, Jung (1), Funke (7/2), K. Beppler (2), F. Beppler (3), Manderla (4), Müller (7), Reeh (1)