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6. Spieltag: TSV Södel - TV Hüttenberg 25:22

2008-10-26 10:57:14

TSV bezwingt Hüttenberg mit 25:22

 Der TSV Södel hat am Samstag dem Tabellenführer TV Hüttenberg II die erste Niederlage beigebracht und mit 8:4 Punkten selbst wieder den Anschluss an die Tabellenspitze schaffte. Bester Södeler Spieler war Torhüter Chrissi Steube, der sich in überragender Form präsentierte und insgesamt 22 Würfe meisterte

 Bei Södel war Martin Malik wieder dabei, dagegen fehlten Fischer, Witzenberger und Perisderis. Preuß und Schiller kamen bei der Zweiten zum Einsatz.        

Von Beginn an entwickelt sich eine kampfbetonte Partie in der die Abwehrreihen überzeugten. Södel  gewohnt mit 6:0, Hüttenberg dagegen mit einer aufwändigen 3:3 Deckung.  Dadurch gab es anfangs wenige Torchancen auf beiden Seiten. Södel mit einer Handvoll Latten- und Pfostentreffer im Pech, Hüttenberg agierte konzentrierter. Faulenbach traf dann auch nach 9 Minuten zum 2:4. Aufregung dann in derselben Spielminute: Weil Hüttenbergs bis dahin gut aufgelegter Torhüter Redwitz sich zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ, kassierte er früh die rote Karte und musste auf die Tribüne. Ballach musste nun zwischen die Pfosten. Am Spielverlauf änderte sich erstmals aber nicht. Hüttenberg weiter in Front,  Sasse traf in der 14. Minute zum 4:6. Nach 18 Minuten glich Andreas Hofmann zwar zum 7:7 aus. Hüttenberg nutzte nach einer Zeitstrafe von Ohly das Überzahlspiel clever und ging 9:7 in Führung (19.). Stark dann Christian Steube im Tor: Zwei Siebenmeter parierte der Schlussmann zwischen der 22. und der 25. Minute. Dass änderte aber nicht daran, dass er 2-Tore Vorsprung der Hüttenberger bis zur Pause hielt. Auch deshalb, weil auch die Södeler zwei Strafwürfe in der ersten Hälfte vergaben, die in einer solch torarmen Partie natürlich besonders wertvoll sind. Mit  9:11 für die Gäste ging es deshalb in die Kabine.        

Die Hüttenberger starten auch in die zweite Hälfte besser als die Gastgeber. 10:14 hieß es nach dem Tor von Mitteis in der 34. Spielminute. Als dann Hitzel und Lind beim Stand von 12:14 in der 36. Minute auf die Bank mussten, schwante man Böses im Södeler Lager. Während Faulenbach zweimal traf und auf 16:12 für die Gäste erhöhte, vergaben die Södeler ihrerseits zwei 100%ige Torchancen. Dass diese aber in zweifacher Unterzahl zustande kamen, zeigt aber auch, dass bei den Gästen Kraft und Konzentration nachließen. Und Södel steckte nicht auf. Angetrieben von den lautstarken Fans bäumten sich die Gastgeber noch einmal auf. Thomas Roth verkürzte auf 14:16 (43.) Marco Boller traf zum 17:18 (48.) und zwei Minuten später per Siebenmeter zum 19:19-Ausgleich. Jetzt war Stimmung in der Halle und die Södeler merkten dass noch etwas ging. Nach dem 22:20 durch Bastian Lind schien die Vorentscheidung dann gefallen. Aber auf der Gegenseite traf Ziehm zum 22:21 (54.) und kurz darauf zeigten die Unparteiischen auf den Siebenmeterpunkt. Aber Södel hat ja auch noch einen Martin Malik: Der Routinier ging nur dieses eine Mal in Spiel und parierte souverän. In der 58. Minute glich Hüttenberg zwar noch einmal aus, die Södeler hatten aber genug Selbstvertrauen getankt. Hüttenberg musste nun wohl dem Kräfte aufreibenden Spiel Tribut zollen. Weil die Södeler Abwehrmauer jetzt stand, ging vorne wenig während in der Abwehr die Löcher größer wurde. Als Heil auch noch eine Zeitstrafe kassierte, nutzten die Gastgeber die Chancen: Thomas Roth und Marco Boller erhöhten auf 24:22 (59.). Den viel umjubelnden Schlusspunkt zum 25:22 setzte dann Andreas Hofmann.        

Alles in allem ein spannendes aber faires Spiel, dass die Södeler Zuschauer sahen. Die Gastgeber sahen lange wie die Verlierer aus, wussten aber im entscheidenden Moment eine tolle Mannschaftsleistung abzurufen und das Ding zu drehen.        

Södels Bernd Walter lobte dann nicht nur den überragenden Christian Steube sondern auch die starke Abwehrleistung, besonders in der zweiten Hälfte, über die seine Mannschaft dann in Spiel fand und sich den entscheidenden Vorteil erarbeiten konnte. Einziger Wermutstropfen vielleicht die Chancenauswertung. daran gilt es zu arbeiten.        

TSV Södel: Steube und Malik im Tor, Lind (3), Hofmann (2), Thönges (1), Ohly, Mager (2), Böhland, Roth (6), Boller (7/3), Hitzel (3), Krahn (1)        

TV Hüttenberg II: Ballach und Redwitz im Tor, Textor, A. Ferber (1), Heil (3/1), Palm, Jänicke (1), Mitteis (2), Ziehm (3), Fischer (2), Faulenbach (7), Sasse (1), Kümpel (2), Dortzweiler,        

Siebenmeter:    5/3, 4/1    Zeitstrafen:       Södel 4 (Hitzel, Lind, Ohly, Thönges)                            Hüttenberg 3 (Heil, Fischer, Mitteis)    Rote Karten:    Redwitz (Hüttenberg (10.)         Zuschauer:       200