Joomla TemplatesBest Web HostingBest Joomla Hosting
Image1

Liebe Besucher,

diese Domain gehört nicht dem TSV Södel und ist auch nicht die Homepage des Vereins. Die hier eingestellten Berichte repräsentieren deshalb auch nur die persönliche Meinung des Domaininhabers und werden auch nicht mit den Verantwortlichen des TSV Södel abgestimmt. Weitere Informationen finden Sie unter „Diese Seite“ bzw. im "Impressum".

 
Schriftgröße
Hauptmenü

1. Spieltag: WSV Oppershofen - TSV Södel 24:24

2009-09-16 10:12:03

Nachbarschaftsduell findet keinen Sieger

Zum Auftakt der Handball-Saison 2009/2010 trennten sich im Wetterau-Derby der Bezirksoberliga Gießen der gastgebende WSV Oppershofen und der TSV Södel am Sonntag mit einem 24:24-Unentschieden. Hätte man den Södelern vor dem Spiel ein Unentschieden angeboten, hätten es wohl viele genommen. Aber nach einer zwischenzeitlichen 14:7-Führung nach 25 Minuten ist der Punkt fast zu wenig.

Zum Auftakt der Handball-Saison 2009/2010 trennten sich im Wetterau-Derby der Bezirksoberliga Gießen der gastgebende WSV Oppershofen und der TSV Södel am Sonntag mit einem 24:24-Unentschieden. Hätte man den Södelern vor dem Spiel ein Unentschieden angeboten, hätten es wohl viele genommen. Aber nach einer zwischenzeitlichen 14:7-Führung nach 25 Minuten ist der Punkt fast zu wenig.,Ich denke, unterm Strich ist es ein gerechtes Unentschieden. Södel war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, Oppershofen in der zweiten Hälfte,, berichtete WSV-Betreuer Manfred Merz nach der Begegnung. TSV-Coach Thomas Bley bestätigte diese Einschätzung:,Der Punktgewinn war aufgrund der zwei sehr unterschiedlichen Halbzeiten gerecht. Jede Mannschaft hatte ihre Schwächephasen., Geprägt wurde das Spiel unter anderem von starken Torhüter-Leistungen auf beiden Seiten - bei Södel zeigte Youngster Dominik Malik von Beginn an eine starke Vorstellung, beim WSV steigerte sich Steffen Roth im Laufe der zweiten Spielhälfte in eine gute Form. Seis drum, mit einem Punktgewinn in Oppershofen darf man zufrieden sein. Zufrieden sein darf man auch mit der Spielweise. Denn solange die Södeler ihr schnelles Spiel aufzogen, war man überlegen. Das insbesondere in der ersten Halbzeit. Da ging die Taktik von Thomas Bley voll auf. Die 5:1 Deckung und das schnelle Angriffsspiel trug schnell Früchte. Zwei Tore von Andreas Hofmann und ein Treffer von Bastian Lind brachten eine schnelle 3:0-Führung, Nach Jüngels Anschluss zum 3:5 (12.) trafen Fischer und Lind zum 3:7 (12.), Hitzel und Böhland trafen zum Södeler 10:5 (16.) und nach Siegels 7:11 erhöhten Boller (2) und Lind auf 14:7 (24.). Dann aber der Bruch im Södeler Spiel. Exner war zweimal erfolgreich, Bastian Lind kassierte eine Zeitstrafe und die Oppershofener Aufholjagd endete mit Bayers Tor zum 11:14-Halbzeitstand.,Ich war beeindruckt, wie dominant meine Mannschaft sich in den ersten 20 Minuten präsentiert hat und auch die Oppershofener haben überrascht geguckt, wie stark wir aufgetreten sind,, lobte TSV-Trainer Thomas Bley. In der zweiten Hälfte haderten die Södeler mit dem Schiedsrichtergespann, das insbesondere mit den Zeitstrafen recht einseitig umging. Marco Boller bescherte den Södelern nach dem Seitenwechsel eine 16:13-Führung (34.), dann wendete der WSV das Blatt zu seinen Gunsten. Jüngel (2), Exner und Bergemann verhalfen den Hausherren zu ihrer ersten Führung. Diese hielt jedoch nicht lange, denn beim 20:18 (52./Carsten Lind) hatte Södel wieder die Nase vorn. Oppershofen konterte jedoch zum 21:20 (54./Oli Roth) und hatte auch beim 23:21 (56.) einen knappen Vorsprung inne. Södel kassierte nun zwei Zeitstrafen, so dass die Oppershofener vier Minuten vor Spielende in doppelter Überzahl agierten - diese jedoch nicht zu ihren Gunsten nutzten. Im Gegenteil - Bastian Lind verkürzte auf 22:23 (56.), Marco Boller ließ eine Minute später den 23:23-Ausgleich folgen. Auch auf das Oppershofener 24:23 (59.) durch Fabian Exner hatten die Södeler eine Antwort - per Siebenmeter egalisierte Marco Boller zum 24:24-Endstand. Der WSV kam zwar noch einmal in Ballbesitz, der letzte direkte Freiwurf blieb jedoch in der Abwehrmauer des TSV hängen.,Gut war die Moral, die die Mannschaft nach dem 7:14 gezeigt hat. Weniger gut war, wie die Überzahl-Situation in der Schlussphase genutzt wurde,, resümierte WSV-Betreuer Manfred Merz. Auf Södeler Seite konnte der siebenfache Torschütze Marco Boller Akzente setzen, der insbesondere in den letzten Minuten der Partie Verantwortung übernahm und sowohl den Ausgleich zum 23:23 als auch zum 24:24-Endstand erzielte. Insgesamt stand für Trainer Bley jedoch die Mannschaftsleistung seiner Truppe im Vordergrund:,Das Kollektiv hat funktioniert.

WSV Oppershofen: Simon, Steffen Roth; Bayer (2), Winkler (1), Kreuzer (2), Raab (2), Jüngel (4), Exner (7/1), Bergemann (1), Oli Roth (2), Siegel (3/1).

TSV Södel: Dominik Malik, Steube; Fischer (4/4), Boller (7), Hitzel (2), Carsten Lind (1), Bastian Lind (5), Hofmann (3), Ohly (1), Matthias Böhland (1), Krahn, Andreas Böhland, Witzenberger. Im Stenogramm: Schiedsrichter: Gärtner/Metz (HSG Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach).-

Zeitstrafen: 2:16 Minuten (Siegel - Steube, Hitzel/2, C. Lind, B. Lind, Ohly, M. Böhland, Witzenberger).- Siebenmeter: 3/2 - 4/4.- Zuschauer: 250.