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Petterweil gewinnt Kreisderby gegen Södel mit 25:19

Der TSV Södel konnte auch am Sonntag in Karben nicht überzeugen. Unter den Augen des  Landrats und ehemaligen Södelers Handballers Joachim Arnold, gingen die Wölfersheimer im einzigen Wetteraukreis-Derby beim TV Petterweil sang- und klanglos mit 19:25 unter. Aber wie auch Södels Trainer Bley dürfte auch der früher in Södel tätige Petterweiler Trainer „Daddy“ Ernst nur mit den 2 Punkten nicht aber mit der Leistung seines Teams einverstanden sein. Denn in der über weite Strecken doch sehr schwachen Partie gab es technische Fehler hüben wie drüben. Allerdings war der Petterweiler Sieg völlig verdient und hätte auch höher ausfallen können, wenn die Petterweiler nach der 21:11 Führung nach 45 Minuten nicht nachgelassen hätten.

 

Södel war bis auch den noch verletzten Semmelroth komplett und hatte gar einen Spieler zu viel dabei. Aber das Masse nicht gleich Klasse ist, sollte sich am Sonntag wieder einmal beweisen. Weil auch Gastgeber Petterweil nicht so richtig in Fahrt kam, war es von Anfang an ein schwaches Landesligaspiel. Es dauert dann auch 5 Minuten bis was passierte. Da ballerte Södels Bley einen Siebenmeter gegen die Latte. Dann dauerte es weitere zwei Minuten bis das erste Tor fiel. Lange traf zum 1:0 für den TV. Lange war es auch, der nach 12 Minuten zum 3:2 traf. Als Södel dann eine Zeitstrafe erhielt, glich Thomas Roth zwar zum 3:3 aus (16.), Koch und Hardt sorgten aber für die 5:3-Führung.

Nachdem Bley aber mit einem weiteren Siebenmeter scheiterte konnte Hitzel zwar auf 5:6 verkürzen (20.) aber nach Offensivfehlern der Södeler brachte Hardt zwei Tempogegenstöße sicher im Södeler Tor zum 8:5 unter (22.). Das war schon der erste Bruch im Södeler Spiel, den insbesondere Peschke ausnutzte. Er steuerte zwei Tore zum zwischenzeitlichen 11:6 (29.) bei und sorgte auch für den Halbzeitstand von 12:7.

 Eine schwache erste Hälfte von beiden Seiten. Lag es bei den Södelern in den letzten Wochen am Abwehrspiel – war die Schwachstelle dieses Mal die Offensive. Von der rechten Seite kam nix – von der linken Seite wenig. Helmut Michalke im Petterweiler Tor reichte im Prinzip ein gutes Stellungsspiel um die schwache Södeler Würfe zu parieren. Lediglich 7 Södeler Treffer in der 1. Hälfte sprechen für sich.

Die Södeler schafften es auch in der zweiten Hälfte nicht, dem Spiel eine andere Richtung vorzugeben. Im Gegenteil: Nachdem Böhland auf 10:16 verkürzte (38.) schlug Peschke mit zwei Siebenmetern und einem Feldtor zu und erhöhte auf 19:10 (42.). Da war die Partie natürlich schon gelaufen. Nach Kuhls Tor zum 21:11 (46.) musste man auf der Södeler Bank sogar schlimmeres befürchten. Positiv auf der Södeler Seite aber war, dass man sich jetzt nicht hängen ließ. Der TSV kämpfte – konnte dem Spiel natürlich keine Wende mehr geben. Roth (2) und Hitzel verkürzten auf 18:23 (58.) am Ende stand aber ein ungefährdetes 25:19 für Petterweil auf der Tafel.

TV Petterweil: Michalke und Malkmus im Tor, Koffler (1/1), Weis, Hardt (3), Kunkel (2), Scherrer (1), A. Koch (1), T. Koch (1), Trovillion, Peschke (11/5), Ruppert, Rautschka (2), Lange (3)

TSV Södel: Steube und Malik im Tor, Lind, Hofmann (2), Weis, Ohly, Mager, M. Böhland (1), Bley, Witzenberger (1), Roth (8/3), Boller (1), Hitzel (6).