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TSV unterliegt in Wettenberg 19:27

Die erste Hälfte hielt der TSV bei der HSG Wettenberg mit, in der zweiten Halbzeit waren die Wetterauer aber chancenlos und unterlagen deutlich. Bei Södel überzeugte Dominik Malik im Tor und der siebenfache Torschütze Andreas Hofmann.

 

Für die Höhepunkte in der Anfangsphase sorgten eindeutig die Schiedsrichter: Erste Strafzeit für Wettenberg nach 70 Sekunden. Dann pfiff der Feldschiedsrichter Stürmerfaul gegen, der Torschiedsrichter aber Siebenmeter für Wettenberg. Kaufmann verwandelte diesen sicher zum 2:0.

Södel allerdings kämpferisch. Andreas Hofmann traf zum 1:2 und zum 2:3 (6.). Und weil Dominik Malik gut ins Spiel kam, blieb die Partie offen. In der torarmen Anfangsphase war es wieder Hofmann, der die Södeler mit dem 5:5 im Spiel hielt (14.). Die schwache Partie blieb noch ausgeglichen. Auf beiden Seiten überzeugten nur die Torhüter und die Außen, während die Rückraumachsen hüben wie drüben schwach waren. Mager traf in der 25. Minute zum 8:8, Hofmann wenig später zum 10:10 (27.). Dann brachten sich die Södeler selbst um den verdienten Lohn. Drei technische Fehler im Angriff  nutzten die Gastgeber und sicherten sich doch noch einen klaren 13:10-Halbzeitstand.

Die zweite Hälfte begann dann wieder mit starken Torhüterparaden vom alten Risse und dem jungen Malik. 5 Minuten dauerte es dann auch, bevor Puhl zum 14:10 traf. Dann dauerte es aber nur weitere fünf Minuten und die Partie war mit dem 18:11 durch Kneissl praktisch entschieden (40.). Wettenberg verwaltete in den nächsten 10 Minuten den Vorsprung. Semmelroth mit dem 13:19 (42.) Mager mit dem 15:21 (48.) und Hofmann mit dem 17:24 sorgten lediglich dafür, dass der Rückstand nicht größer wurde. Zwei  Siebenmeter von Kaufmann zum 27:17 (57.) sorgten dann zwar doch für einen 10-Tore-Vorsprung für die Gastgeber, Lind und Semmelroth drückten diesen dann aber auf ein erträgliches 19:27. Christian Steube sorgte schlussendlich mit einer guten Parade dafür, dass es dabei blieb.

Bei Södel fehlten Hitzel und Roth, die wohl beide auch noch länger ausfallen. Zu allem Überfluss verletzte sich in der Partie auch noch Matze Böhland. Södel stand in der Defensive recht ordentlich. Mit der Leistung in der Offensive kann man aber weder ein Spiel gewinnen noch den Klassenerhalt schaffen. Das Dilemma zeigt sich auch daran, dass Södel in den gesamten 60 Minuten keinen Strafwurf bekam.

Tore Wettenberg: N. Puhl (1), M. Leib (2), Kaplan (1), S. Puhl (6), Stephan (1), Kaufmann (5/5), Henkel (4), J. Leib (1), Kneissl (5), S. Hofmann (1)

TSV Södel: Steube und Malik im Tor, A. Böhland, Krahn, Lind (2), A. Hofmann (7), Semmelroth (3), Orlowicz, Thönges, Pommerening, Mager (4), M. Böhland (1), Witzenberger (1), Boller (1)

Strafwürfe: 6/5 – 0/0     Zeitstrafen 3/5                 Zuschauer: 250