TSV unterliegt Eddersheim 21:36
Beim TSV Södel geht die Talfahrt weiter. Nicht in der Tabelle – da steht man bereits am Tabellenende. Am Samstag zeigte die Truppe eine dermaßen schwache Leistung, dass einem um die Zukunft des Södeler Handballs angst und bange sein muss.
Die Eddersheimer, die selbst 4 Spiele in Folge verloren hatten, zeigten den Södelern von Beginn an, wie man eine Negativserie beendet: Aggressiv in der Abwehr und mit einer hohen Einsatz- und Laufbereitschaft kämpften die Gäste von der 1. Minute an und machten mit den Gastgebern kurzen Prozess. Strieck traf zum 0:3 (4.) und Andreas Pohle zum 1:5 (10.). Södel gehemmt, ohne Selbstvertrauen krampfte im Angriffsspiel vor sich hin, brachte aber kaum nennenswertes zustande. Technische Fehler und schwache Würfe brachte die Deckung der Gäste selten in Gefahr. Wenig überraschend, dass Sascha Thönges nach 20 Minuten erst das fünfte Tor für seine Farben besorgte. Auf der anderen Seite markierte Strieck prompt das 12. Gästetor. Die Partie also frühzeitig entschieden. Semmelroth machte der grauenhaften 1. Hälfte mit dem 7:19 ein Ende. Kurz davor sah Södels Witzeberger auch noch rot. Bernd Walter, dem bereits Roth, Ohly, Lind und Hitzel fehlten, war einer weiteren Alternative beraubt.
Auf die 2. Hälfte braucht man dann nicht mehr näher einzugehen. Eddersheim brauchte nur auf die Södeler Fehler zu warten. Die kamen regelmäßig und so war es einfach, den deutlichen Vorsprung zu verwalten. 9:22 stand es nach 34. Minuten bevor den Södelern erstmals in diesem Spiel zwei Tore in Folge gelangen! Thönges und Hofmann verkürzten auf 11:22. Das 30. Tor der Gäste fiel nach 46 Minuten. Und wär die Schmach nicht groß genug, gelang es Sacher auch noch mit einem Kempa. Gut, dass die Gäste dann etwas zurücksteckten, sonst wäre die Packung noch deutlicher ausgefallen. Allerdings ist das finale 21:36 schon Strafe genug.
TSV Södel: Malik und Steube im Tor, A. Böhland, Krahn (2), Hofmann (3), Semmelroth (3), Thönges (4), Mager (2), M. Böhland (2), Witzenberger, Boller (5/4)
Tore Eddersheim: Solbach (4), A. Pohle (4), M. Pohle (5), Sacher (2), Hardt (4/2), Jost (1), Thomaßen (1), Frank (2), Strieck (6), Morgenstern (5), Wernig (1), Schenk (1)
Siebenmeter: 4/4 – Strafzeiten: 12/5 - Rote Karte: Witzenberger (TSV) (28.) Zuschauer: 100
