Knappes 24:27 in Mainzlar
Die Södeler haben sich in Mainzlar gut aus der Affäre gezogen. Zum Punktgewinn langte es am Ende zwar nicht, aber mit der knappen 24:27-Niederlage kann die Rumpftruppe zufrieden sein. Die Mannschaft zeigte sich 60 Minuten kämpferisch und war einem Punktgewinn durchaus nahe. Stark bei Södel: Andy Böhland und Andreas Hofmann, denen je 5 Tore gelangen.
Ohne Roth, Lind, Hitzel, Ohly und Thönges musste Södels Trainer Walter im Prinzip auf den größten Teil seiner gewünschten Anfangsformation verzichten. Trotzdem gestaltete seine Mannschaft das Spiel von Beginn an weitgehend ausgeglichen. Andy Böhland war von Beginn an bei der Sache und machte auch gleich die ersten beiden Södeler Tore zur 2:1 Führung (4.). Das Spiel war in der ersten Hälfte völlig ausgeglichen. Andreas Hofmann brachte Södel sowohl 5:4 (8.) als auch 9:8 (20.) in Führung. Danach schien das Spiel zu kippen, den Mainzlar legte ein 4:0-Lauf hin und führt nach 22 Minuten 11:9. Aber die Södeler zeigten sich kämpferisch. Krahn glich zum 12:12 (29.) aus und Boller stellte mit einem Strafwurf den 13:13-Halbzeitstand her.
Anfangs der zweiten Hälfte brachten beide Teams wenig hin. Boller versemmelte einen Strafwurf (32.), Oliver Kern netzte dagegen auf der Gegenseite zwei Strafwürfe zum 15:13 ein (35.). Als Södel dann in Unterzahl war, traf Mainzlars Kreisläufer Wagner zweimal zum 17:14 (37.). Krahn und Mager verkürzten dann noch einmal auf 18:17 (41.) – aber das Blatt zu wenden war Södel nicht mehr in der Lage. Dafür fehlten einfach die Alternativen. Bernd Walter ließ seine Sechs in der zweiten Hälfte durchspielen so lang es ging. Andy Böhland und Boller verkürzten zwar auf 20:22 (49.), dann musste Jörn Mager nach einer roten Karten auf die Tribüne und weil Matze Böhland wenige Sekunden später eine Strafzeit kassierte, war Södel in doppelter Unterzahl. Keine Chance also für den TSV. Olli Kern traf per Strafwurf dann auch zum 24:20 (51.), während bei Södel jetzt die individuelle Klasse fehlte. Nachdem die Gastgeber mit dem 26:21 (27.) alles klar machten, durften die jungen Södeler Orlowicz und Pommerening noch in die Torschützenliste eintragen und auf den 24:27-Endstand verkürzen.
Tore Mainzlar: Fey (2), F. Höpfner (1), Kern (5/4), M. Wagner (6), J. Wagner (1), Marx (2), M. Kern (6), Kuhnhenne (2), S. Höpfner (1)
TSV Södel: Malik und Steube im Tor, A. Böhland (5), Krahn (3), Hofmann (5), Tauchmann, Semmelroth, Pommerening (2), Mager (1), M. Böhland (1), Witzenberger, Boller (6/3), Orlowicz (1)
Siebenmeter: 4/4 – 5/3 – Strafzeiten: 4 – 5, Rote Karte: Mager (50:32)
