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Södel unterliegt Oberursel 26:32

Für den TSV Södel reichte es am Samstag wieder nicht zu einem Sieg. Gegen die TSG Oberursel gab es eine 26:32-Schlappe. Erfolgreichste Torschützen beim TSV waren Dominik Hitzel mit 7 und Bastian Lind mit 6 Toren.

Es war das Spiel der Enttäuschten. Auf der einen Seite der Aufsteiger Södel, der den Klassenerhalt nicht schaffte und auf der anderen Seite der Meisterschaftsfavorit aus Oberursel, der schon frühzeitig aus dem Titelkampf ausgeschieden ist.

Bei Södel fehlte krankheitsbedingt Dominik Malik. Für den verhinderten Jörn Mager stand Bastian Lind wieder im Kader und sollte sich auch gut einführen. Zum Duell der Hitzel-Brüder kam es am Samstag nicht. Wie man hört, hat der für Oberursel spielende Andre Hitzel die Saison schon beendet.

Oberursel mit dem besseren Start und einem starken Patrick Schimanski in der Anfangsphase. 4 Tore steuerte der Rechtsaußen zur 2:5-Führung bei. Södel dagegen unkonzentriert oder scheiterte am starken Heidl im Gästetor. Bezeichnend die Szene in der 10. Minute: Kalli Krahn scheitert per Strafwurf und auch den Nachwurf pariert Heidl. Boller macht es dann besser und verkürzt auf 3:5 (12.) Und auch 5 Minuten später wieder eine typische Szene: Hofmann kassiert zwei Minuten wegen Spielverzögerung, Boller vegibt einen Siebenmeter und Schimanksi trifft zweimal zum 4:10 (18.). Die Södeler waren wieder einmal drauf und dran sich selbst zu schlagen. Aber bis zum Pausenpfiff rappelte sich die Walter-Truppe dann wieder etwas auf. Insbesondere weil jetzt das Anspiel an den Kreis wieder einmal klappte. Hitzel konnte mit einem Doppelschlag auf 7:11 verkürzen (23.) und traf auch in der Schlussphase doppelt zum 11:15-Halbzeitstand.

In der zweiten Hälfte änderte sich das Bild kaum. Södel hielt mit den Taunusgästen mit – konnte den Rückstand aber nicht entscheidend verringern. Nach knapp 40 Spielminuten kam auf Södeler Seite aber noch einmal Hoffnung auf. Andy Böhland verkürzte per Strafwurf auf 17:20 (38.) und Hitzel auf 20:23 (42.). Danach hätten die Gastgeber das Spiel durchaus noch einmal spannend gestalten können. Aber die nun folgenden guten Chancen wurden vergeben. Teilweise unkonzentriert – teilweise war es auch Pech, weil der Pfosten ab und an im Wege stand. Oberursel kam heil über diese Phase hinweg und mit Barths Tor zum 28:23 (52.) war den Gastgebern dann endgültig der Zahn gezogen. Södel steckte auch und traf die nächsten 5 Minuten nur noch einmal per Siebenmeter während Oberursel auf 32:24 davon zog. Pommerening und Lind trafen dann noch zum 26:32-Endstand.

Fazit: Oberursel auch nicht viel besser – aber konzentrierter in Angriff und Abwehr. Das reichte gegen den Aufsteiger. Södel spielte recht ordentlich, schafft es aber nicht, 60 Minuten lang eine konzentrierte Leistung abzufordern. Und 50 Minuten reichen halt nicht in der Landesliga.

TSV Södel: Steube und Lück im Tor, A. Böhland (2/2) Krahn, Lind (6), Hofmann (2), Tauchmann, Pommerening (2), M. Böhland (1), Witzenberger, Boller (3/1), Hitzel (7), Semmelroth (3),

TSG Oberursel: Heidel und Lehnert im Tor, Schimanski (7/2), Kürten (1), Mauch (2), Perl (2), Hartmann (2), Röthig (6), Hentschel, Müllerleile (1), Barth (5), Sailler (3/1), Weber, Krmek (3/1)

Siebenmeter: 5/3 – 4/4                Strafzeiten 5-5                 Zuschauer: 100