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Södel unterliegt Idstein 25:33

Der TSV Södel konnte auch sein vorletztes Heimspiel in der Landesliga nicht gewinnen. Gegen den TV Idstein kassierte man eine 25:33 Niederlage, die am Ende allerdings zu hoch ausfiel. Bester Torschütze war Andreas Hofmann mit 6 Treffern. Der Spielverlauf wurde aber stark durch das Schiedsrichtergespann beeinflusst, das insgesamt 22 Zeitstrafen verteilte. Dabei wurde viermal die rote Karte gezückt.

 

Södel wollte dem Heimpublikum mehr Kampfgeist zeigen als in den Vorwochen. Auf der anderen Seite war auch schnell erkennbar, das Idstein mit Lucky Cojocar und Jan Welsch individuell stärker besetzt ist. Trotzdem hielt Södel anfangs mit. Das 3:2 durch Mager (4.) kehrte Marxen zwar durch zwei Tore in ein 3:4 um, nach einer Viertelstunde war die Partie durch ein Tor von Matze Böhland zum 5:5 aber wieder ausgeglichen. Kurze Zeit später mussten die Södeler mit einer zweifachen Unterzahl auskommen, in der Bastian Lind zwar einmal traf, Idstein aber auf 16:9 davonzog (24.). Obwohl Södel dann den ersten von drei Siebenmetern verwarf, gab das Walter-Team nicht auf und kämpfte sich durch das Tor von Andreas Hofmann wieder zum 13:17-Halbzeitstand heran. Södel nahm den Schwung auch mit in die zweite Hälfte. Andy Böhland und Boller verkürzten auf 15:17 (33.). Idstein hielt Södel zwar auf Distanz, konnte in der zweiten Hälfte aber auch nicht mehr überzeugen. Södel fehlte es dagegen an Konzentration und Disziplin. Denn immer wann Södel wieder in Schlagdistanz war, wurden die klarsten Torchancen vergeben oder kassierte man dumme Zeitstrafen. Das trifft auch wenig später auf Mager zu, der gleich doppelt bestraft wurde (39.), die Södeler dann aber durch Boller und Krahn gleich zwei Siebenmeter verwarfen. Da wäre mehr drin gewesen – stattdessen kassierte man das 20:25 durch Cojocar (45.). Tore von Hofmann und Boller brachten Södel dann zwar wieder auf 23:26 heran (48.)  - aber danach warf Boller völlig unbedrängt an die Latte. Die Södeler hätten in dieser Phase das Spiel sicher noch einmal wenden können. Denn Hitzel wuchtete einen Strafwurf zum 24:27 ins Netz (51.) Aber wieder war es Marco Boller der mit einem Tempogegenstoß scheiterte. Dann kassierte Bastian Lind aus heiterem Himmel eine Zeitstrafe (54.) und in der folgenden Überzahl machten die Gäste den Sack zu. Als Dominik Malik dann endlich einen Strafwurf von Cojocar beim Stand von 25:32 parierte, war die Partie schon längst gelaufen. Da taten die drei vergebenen Strafwürfe der Södeler und die vielen freien Würfe schon mehr weh. Unrühmlich dann der Schluss, als sich Idsteins Marxen zu einer klaren Tätlichkeit gegen Hitzel hinreißen ließ. Die schwachen Schiedsrichter schickten dann aber beide mit Rot auf die Tribüne.  

TSV Södel: Steube und Malik im Tor, A. Böhland (4/2), Krahn (2/1), Lind (3), Hofmann (6), Tauchmann, Pommerening, Mager (1), M. Böhland (2), Witzenberger (2), Boller (4), Hitzel (1/1),

TV Idstein: Klinsmann und Kunkel im Tor, Klees (1), Baader (1), Marxen (4), Hormann (4), Brendel (2), Cojocar (10/7), J. Welsch (4), Hochstuhl (1), Trump (6), Stübing, D. Welsch, Schulz,

Siebenmeter: 7/4 – 8/7, Zeitstrafen 12-10, Rote Karten: 4 (TSV: Mager, A. Böhland, Hitzel – TV: Marxen) Zuschauer: 100