Joomla TemplatesBest Web HostingBest Joomla Hosting
Image1

Liebe Besucher,

diese Domain gehört nicht dem TSV Södel und ist auch nicht die Homepage des Vereins. Die hier eingestellten Berichte repräsentieren deshalb auch nur die persönliche Meinung des Domaininhabers und werden auch nicht mit den Verantwortlichen des TSV Södel abgestimmt. Weitere Informationen finden Sie unter „Diese Seite“ bzw. im "Impressum".

 
Schriftgröße
Hauptmenü

Respekt: Nur 26:28 in Hüttenberg

Mit nur 7 Feldspielern reiste der TSV Södel zu seinem letzten Auswärtsspiel in der Langesliga. Der letzte Haufen forderte der Hüttenberger Bundesligareserve aber alles ab, führte 5 Minuten vor Schluss gar mit 26:25, musste zum Schluss aber eine knappe Niederlage einstecken.

 

Södel pfiff auf dem letzten Loch: Andy Böhland und Hitzel gesperrt, die A-Jugend auf Abschlussfahrt und Krahn war privat verhindert. Da war  Platz auf der Auswechselbank, saßen dort nach Anpfiff doch nur ein Tormann und ein Feldspieler. Schadensbegrenzung war also angesagt und eine Pleite lag in der Luft. Aber wie so oft kommt vieles anders und so war es auch am Samstag. Die Södeler Rumpftruppe hielt von Beginn an gut mit. Dabei kam den Gästen die offensive 3-3 Deckung der Hüttenberger gar noch entgegen. Und weil auch Dominik Malik im Södeler Tor einen guten Tag erwischte, verlief die Partie von Beginn an ausgeglichen. Der TVH führte zwar 2:0 (3.) aber Lind und Hofmann glichen nach 7 Minuten zum 3:3 aus. Als Boller dann einen Strafwurf vergab (11.), und die Gastgeber auf der anderen Seite zum 7:4 einwarfen, schien es als könnte sich Hüttenberg absetzen. Aber Hofmann und Boller brachten Södel wieder auf 6:7 heran (13.). Auch den 7:10-Rückstand durch Dorzweiler steckten die Gäste weg: Hofmann, Semmelroth und Lind glichen nämlich wieder aus (20.). Und am Ende nahm Södel durch zwei verwandelte Siebenmeter von Stefan Witzenberger gar ein 14:13-Vorsprung mit in die Pause.

Hüttenbergs Trainer Spandau stellte zu Beginn der 2. Hälfte dann um. Die nun defensivere Abwehr machte den Södelern dann auch mehr Probleme. Und dann stand jetzt mit dem Routinier Waldemar Strczelec ein alter Bundesliga-Keeper im Tor. Außerdem war die Frage, wie lange die Kräfte bei den Södelern noch reichen werden. Denn zu allem Überfluss kassierte Semmelroth 30 Sekunden nach Wiederanpfiff die rote Karte. Bernd Walter brauchte sich somit fortan mit dem Auswechseln keine Gedanken mehr zu machen.

Und auch auf dem Feld schien die Sache jetzt klarer zu werden. Insbesondere Ziehm bekamen die Södeler nicht in den Griff. Drei Tore steuerte er zur 19:15-Führung nach 40 Minuten bei. Obwohl Andreas Hofmann in Unterzahl traf, sorgte der bundesligaerfahrene Bepler auf der anderen Seite mit dem 23:18 (47.) für einen beruhigenden Vorsprung für die Gastgeber. Es sah also so aus, dass es zum Ende doch noch deutlich wird. Aber Södel kämpfte wie selten zuvor in diesem Jahr. Der bärenstarke Andreas Hofmann eröffnete die Aufholjagd mit dem 19:23 (48.) und sorgte 5 Minuten später auch für den 24:24-Ausgleich. Matze Böhland traf dann sogar zur Södeler Führung (55.), musste dann aber auf die Strafbank und in Unterzahl hatte die tapfere Truppe wirklich nicht mehr die Kraft, die Niederlage abzuwenden.

Sei’s drum – die Södeler haben nicht nur gezeigt das man mithalten, sondern auch ganz viel Charakter und haben am Samstag viel Respekt zurück gewonnen. Hüttenberg brauchte am Samstag schon die bundesligaerfahrenen Bepler und Stczelec um die tapfereren Södeler zu bezwingen.  

Am kommenden Samstag steht dann das letzte Landesliga-Spiel gegen Ober-Eschbach auf dem Programm. Das beginnt bereits um 18 Uhr und im Anschluss wird an der Halle der Saisonabschluss gefeiert, zu dem alle eingeladen sind.

TV Hüttenberg: Stczelec, Wiener (1), Hopp, Sasse (2), Ulm, Biermann, Heil (4), Rühl (7/1), Görlach (1), Dellner, Ziehm (6), Bepler (3), Dorzweiler (3), Nober (1)

TSV Södel: Malik und Steube im Tor, Lind (3), Hofmann (8), Semmelroth (2), Mager, M. Böhland (2), Witzenberger (7/2), Boller (3)

Siebenmeter: 2-1; 5-4   Strafzeiten: 5 – 3, Rote Karten: 2 (TSV: Böhland (3x2) und Semmelroth (Faul)