Lockerer 34:22-Auftaktsieg gegen Nieder Eschbach
Wenig Mühe hatte der TSV Södel am gestrigen Abend beim Auftaktspiel gegen den Landesliga-Absteiger aus Nieder-Eschbach. Nach einer deutlichen 17:7-Pausenführung fuhren die Bley-Schützlinge am Ende ein deutliches 34:22 ein. Die beiden nächsten Spiele dürften da schon um einiges schwerer sein. Heute Abend steht die Partie gegen den Liga-Konkurrenten TV Petterweil (19 Uhr) auf dem Programm. Morgen Abend geht es gegen den Landesliga-Absteiger MSG Linden (20:30 Uhr).
Die Södeler zeigten den Frankfurter Gästen gleich wo es lang geht. In der ersten Viertelstunde stand insbesondere die Abwehr gut und lies nur 2 Gegentore zu. Vorne tat man sich anfangs noch etwas schwerer, aber nach knapp 10 Minuten kam der TSV in Rollen und machte aus einem 3:2 (9.) ein deutliches 9:2 (16.). Nach dem 3. Gästetreffer bauten Andy Böhland (2) und Daniel Bley den Vorsprung auf 12:3 aus (21.). Die Schlussphase der ersten Halbzeit konnte Nieder-Eschbach dann etwas offener gestalten. Beim 15:7 nach 29. Minuten lies man zumindest die Södeler nicht weiter enteilen. Thomas Roth und Daniel Bley sorgten dann mit ihren Toren zum 17:7 für eine sehr deutliche Halbzeitführung.
Södels Trainer Bley konnte am Montag aus dem Vollen schöpfen. Insgesamt 14 Spieler standen im Kader – und Dennis Weis, Markus Ohly und Martin Malik fehlten auch noch.
Allerdings offenbarte die zweite Hälfte dann auch Licht und Schatten. Denn ob der deutlichen Führung kehrte bei Södel der Schlendrian ein. Der Sieg kam zwar niemals in Gefahr – Steube und Malik im Tor hatten aber Gelegenheit sich auszuzeichnen.
Nieder Eschbach hielt dadurch auch über weite Strecken den 10-Tore-Rückstand aus der 1. Hälfte. Die Partie wurde offener, verflachte aber auch zusehends. Es ging über die Stationen 20:9 (Lind/35.) 23:13 (Hitzel/40.) hin zum 26:15 durch Krahn in der 44. Minute. Dem folgte dann eine kleine Serie der Eschbacher die bis auf 26:19 herankamen. Södel zog in der Schlussphase dann aber die Zügel noch einmal an. Neuzugang Daniel Bley traf zum 30:21, der andere „Neue“, Thomas Semmelroth, zum 31:21. Denn Schlusspunkt setzte Stefan Witzenberger zum 34:22.
TSV Södel: D. Malik und Chr. Steube im Tor, Hitzel (6), Hofmann (2), M.Böhland (2), A. Böhland (6/1), T. Semmelroth (3), T. Roth (3), M. Boller (2), D. Bley (4), J. Mager (1), K. Krahn (2/1), B. Lind (1), S. Witzenberger (1)
