Deftige 21:36 Schlappe in Langgöns
Nach dem guten Heimspiel gegen Griedel folgte in Langgöns wieder eine Rückschlag. Kopf- und konzeptlos, wehrlos und harmlos gaben sich die Södeler am Samstag den Gastgebern hin und kassierten mit 21:36 die nächste, heftige Auswärtsschlappe.
Und es war wie fast immer in fremden Hallen. Die Gäste gingen schnell in Führung, bei Södel kein aufbäumen und kein dagegenhalten und so war auch das Spiel bereits nach einer knappen Viertelstunde entschieden. Da hatte Södel zwar vom 1:5 auf 4:7 (A. Hofmann) aufgeholt, verlor aber mit Matze Böhland (rote Karte wegen Faulspiel) den Abwehrchef und somit auch den letzten Mut. Bezeichnend, dass Gäste danach ohne Strafzeiten über die Runde kamen. Die Gastgeber kamen auch deshalb mit schönen Distanzwürfen durch den jungen Robin Jänicke und Jens Müller regelmäßig zu leichten Toren. Die Södeler Abwehr inklusive der Torhüter stand meist nur Spalier. Aber es war auch nicht nur die Abwehr. Als Andy Böhland seinen vierten Siebenmeter zum 6:11 einwarf, hatte der harmlose Angriff in 20 Minuten jämmerliche 2 Feldtore zustande gebracht. Als sich nach 21 Minuten auch Funk eine rote Karte einhandelte, kassierten die Södeler gar 2 Tore in zweifacher Überzahl zum 6:14. Andreas Hofmann (2) und Lukas Walter, die als einzige noch halbwegs in Normalform waren, trafen dann noch so dass Langgöns ein 16:9 mit in Pause nahm.
Die zweite Hälfte ist auch schnell erzählt, den spannend wurde es erwartungsgemäß nicht mehr. Södel versuchte anfangs noch mitzuhalten, gab dann aber zusehends auf und sich der Niederlage hin, Ein Doppelschlag von Müller sorgte für das 22:14 (43.), Rompf traf zum 27:16 (47.) und Müller wieder zum 32:20. Am Ende ein deutlicher 36:21 Sieg für Langgöns der aufgrund der desolaten Södeler Vorstellungen auch voll in Ordnung geht.
SG Lado: Schmidt und Kreiling im Tor, Brückel, Möbus (1) Laudt (1), Funk (2), Funke (2), C. Jänicke (7), R. Jänicke (7), Rompf (6), Gath (1), Schwalb (1), Müller (8)
TSV Södel: Hastemann und Malik im Tor, Krahn, Lind (1), Hofmann (6), Tauchmann (1), Walter (3), Witzenberger (1), Glas, A. Böhland (5/4), Ohly, Mager (3), Schiller (1), M. Böhland
Siebenmeter: 2-2 / 6-4 Strafzeiten: 5-1 Rote Karten: 1-1
