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Södel startet mit einer Niederlage ins neue Jahr

Auswärts haben die Södeler in dieser Saison noch wenig gerissen. Und auch im ersten Spiel des neuen Jahres änderte sich das nicht. Bei der HSG Wettenberg II gab es am Ende eine 31:36-Niederlage. Allerdings kämpften die Södler und präsenteierten sich besser als bei manch deutlicherer Vorrunden-Schlappe. Schade, dass trotz verbesserter Leistung nichts Zählbares heraus sprang. Beste Torschützen beim TSV waren Bastian Lind und Andreas Hofmann mit  jeweils 7 Toren.

Die Vorzeichen sprachen schon für die Gastgeber. Während Södel auf Matze Böhland, Jörn Mager und Thomas Roth sowie auf den reaktivierten Sascha Thönges und den verletzen Nachwuchsspieler Adrian Eisenreich verzichten mussten, konnten sich die Wettenberger der Luxus erlauben, den Kader mit Oberliga-Spielern aufzufüllen. Trotzdem gestalteten die Gäste das Spiel offen und ausgeglichen. Södel hielt mit und führte nach 8 Minuten durch Witzenberger 3:4. In der Folge scheiterten die Södeler aber oftmals am guten Manuel Will im Wettenberger Tor. Trotzdem verlief die Partie weiterhin ausgeglichen. Andreas Hofmann brachte Södel 8:7 in Führung (16.) und nachdem Wettenberg den Spieß zum 8:10 umdrehte drosch Carsten Lind den Ball zum 9:10 in die Wettenberger Maschen (21.). In Unterzahl glich Bastian Lind zum 13:13 aus (28.) und Hofmann zum 15:15. Stephan sorgte dann für die knappe 16:15-Halbzeitführung für die Gastgeber.

Die zweite Hälfte eröffnete Bastian Lind zwar mit dem Ausgleich, vermeidbare Ballverluste im  Södeler Angriff brachten die Gastgeber dann 21:18 in Front (40.). Hofmann verkürzte wenig später auf 21:23, als aber zwei Södeler die Strafbank drückten, sorgten die Gastgeber mit Toren zum 25:21 praktisch für eine Vorentscheidung (45.). Obwohl Wettenberg nach 51. Minuten durch Stroh 30:24 führte, kämpfte sich Södel trotzdem wieder heran. Zwei Tore durch Tauchmann brachten die Gäste  auf 27:30 heran und Carsten Lind warf auch noch zum 29:31 (56.) ein. Nach dem 30:32 (57.) durch Bastian Lind machten aber Kreuz und Schmitz den Sack zu und Wettenberg durfte sich noch über einen Kempa durch Kreuz zum 36:31-Endstand freuen.

Am Ende ein Södeler Spiel, in dem durchaus mehr drin gewesen wäre. Am Ende wieder einmal zu viele Fehler und am Ende fehlte auch die Kraft. Allerdings auch etwas Pech – insbesondere bei den Torhüterparaden. Die Södeler Leistung war allerdings um vieles besser was man in der Vorrunde sah.

TSV Södel: Malik und Hastermann im Tor, B. Lind (7), Hofmann (7), Pommerening (3), Glas (1),  Krahn, Witzenberger (2),  Andi Böhland (3/2), Schiller (2), C. Lind (4), Tauchmann (2), Walter,

Tore Wettenberg: Stroh (8/2), Zirkel(1), Briel (6/1),  Stephan (2), Wingefeld (2), Olbert (7), Kneissl (3), Gerisch (1), Schmitz (2), Kreuz (3)